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Hart, aber lehrreich

Strafe für Facebook-Eintrag Hart, aber lehrreich

Ob auf dem Rand des Schulheftes oder im Tagebuch: Viele von uns haben zu ihrer Schulzeit üble Beschimpfungen ihrer Lehrer niedergekritzelt.

Ob auf dem Rand des Schulheftes oder im Tagebuch: Viele von uns haben zu ihrer Schulzeit üble Beschimpfungen ihrer Lehrer niedergekritzelt. Solange das Heft nicht offen herumliegt, ist das eine legitime Form, vermeintlich im Unterricht erlittenes Unrecht zu verarbeiten.

 

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Von Lars Fetköter

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Die Tagebücher der Gegenwart heißen Facebook oder Instagram. Die Einträge liegen nicht nur im Klassenraum offen herum, sondern sind oft weltweit einsehbar. Eine Beleidigung ist dort schnell hingerotzt, sie wieder zu löschen oft schwierig.

Privater Zorn wird öffentlich: Was auf den ersten Blick wie die Chance zur Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung wirkt, verkommt in vielen Internetforen zum Schwall aus Hass- Postings, gern auch anonym.

Das Düsseldorfer Urteil macht klar: Es hängt von der Zahl der Empfänger ab, ob aus einem privaten Fluch eine öffentliche Beleidigung wird. Was für die 14-Jährige hart ist, dürfte für sie und viele andere lehrreich sein. Auch wenn einem guten Pädagogen andere Wege offen stehen als der Gang zum Amtsgericht.

LN

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