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INTERNATIONALE PRESSESTIMMEN

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Steinige Zukunft

für Microsoft

Kommentare europäischer Zeitungen zum Verkauf der Handysparte von Nokia:

Der Standard (Wien, Österreich):

„Es wird ein steiniger Weg.

Steinige Zukunft

für Microsoft

Kommentare europäischer Zeitungen zum Verkauf der Handysparte von Nokia:

Der Standard (Wien, Österreich):

„Es wird ein steiniger Weg. Die Integration der rund 32 000 Nokia- Mitarbeiter in den 100 000 Köpfe zählenden Softwareriesen wird Zeit verschlingen, die Microsoft in einem sich rasant entwickelnden mobilen Markt nicht hat. Die Konkurrenz schläft nicht. Smartphone-Hersteller wie Samsung oder HTC, die bisher neben Googles Betriebssystem Android auch Interesse an Windows Phone zeigten, werden Microsoft die kalte Schulter zeigen. Der Sprung in eine glorreiche Zukunft sieht anders aus.“

Neue Zürcher Zeitung (Zürich, Schweiz): „Angesichts der seit rund zwei Jahren laufenden Partnerschaft von Microsoft und Nokia im Mobiltelefonbereich bietet der Softwarekonzern das naheliegende Auffangnetz für das (kränkelnde) Kerngeschäft der Finnen. Mit einer Nettoliquidität von mehr als 60 Milliarden Dollar ist der Preis für Nokias Mobiltelefongeschäft für Microsoft ein Klacks. Doch wie Microsoft mit der Übernahme der asiatischen Handy-Fabriken der Finnen Mehrwert erzielen will, bleibt fraglich. Die Microsoft-Nokia-Verbindung hat den Makel einer von Notwendigkeit getriebenen Defensiv-Strategie. Als Fundament für einen langfristigen Erfolg in der flatterhaften Technologiebranche scheint dies eine schlechte Voraussetzung zu sein.“

Das Gegenteil

könnte eintreten

Meinungen zu einem möglichen Militäreinsatz gegen Syriens Staatschef Baschar al-Assad:

Le Journal de la Haute-Marne (Chaumont, Frankreich): „Es ist nicht verwunderlich, dass Frankreichs Präsident François Hollande sehr vage bleibt, was seine Absichten angeht. Er weiß, dass er nicht allein in den Kampf ziehen kann. Er weiß auch, dass eine Intervention — selbst mit Billigung der Uno und in Form einer internationalen Koalition — sehr schnell in eine missliche Lage geraten könnte, und, sagen wir es ganz klar, einen Effekt haben könnte, der das genaue Gegenteil von dem erwünschten ist.“

Libération (Paris, Frankreich): „Muss man Assad bestrafen, muss man ihn stürzen, muss man nichts machen? Die einzige Antwort, die man geben kann, ist in der Realität des Moments verankert.

Nach der Entscheidung von US-Präsident Barack Obama, den Kongress zu befragen — und seit gestern ist bekannt, dass er sich für einen Krieg aussprechen könnte — muss François Hollande das Parlament abstimmen lassen, um die Legitimität seiner Aktion zu stärken. Wenn die Volksvertreter ihm folgen, dann wird die Intervention umso gerechtfertigter sein angesichts dessen, was der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon selbst als ,Verbrechen gegen die Menschlichkeit‘ bezeichnet hat.“

de Volkskrant (Amsterdam, Niederlande): „Vor allem geht es jetzt darum, dass westliche Staaten, auch die Niederlande, die finanzielle Unterstützung für Syriens Nachbarländer verstärken, um zu verhindern, dass sie unter der Last der Flüchtlingsströme aus Syrien zusammenbrechen. Befürworter eines militärischen Eingreifens weisen den Westen darauf hin, dass er mit seiner abwartenden Haltung die Pflicht zum Schutz von Zivilisten vor dem Regime des Präsidenten Assad verletzt. Ob eine militärische Intervention die richtige Antwort ist, mag noch dahingestellt sein. Aber es ist völlig klar, dass westliche Staaten die Pflicht haben, den geflohenen Syrern zu helfen.“

LN

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