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INTERNATIONALE PRESSESTIMMEN

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Die Gefahr ist nicht gebannt Kommentare europäischer Zeitungen zur Präsidentenwahl in Österreich: Der Standard (Wien, Österreich): „Vieles erscheint plötzlich ...

Die Gefahr ist

nicht gebannt

Kommentare europäischer Zeitungen zur Präsidentenwahl in Österreich:

Der Standard (Wien, Österreich): „Vieles erscheint plötzlich möglich, was vor wenigen Wochen noch undenkbar schien: dass man den Stillstand des Landes tatsächlich überwindet, Reformen anpackt und einfach eine andere Politik macht. Van der Bellen sollte, wenn notwendig, als Antreiber agieren – eine Rolle, die man ihm bisher nicht zugetraut hat. Die FPÖ wird nichts unversucht lassen, diesen Kurs und eine Aufbruchstimmung zu torpedieren. Dass sie Wahlmanipulation in den Raum stellt, zeigt sie als schlechten Verlierer. Historisch war diese Wahl: Der erste Wahlgang beförderte einen neuen Kanzler ins Amt, der zweite den ersten Grünen in die Hofburg. Wahlen können ein Land verändern.“

Il Messaggero (Rom, Italien): „Der neue Präsident kann einzig darüber zufrieden sein, die Prognosen widerlegt zu haben. (...) Wer jedoch denkt, dass die Gefahr mit diesem Wahlergebnis gebannt ist, muss sich eines Besseren belehren lassen. Die knappe Niederlage stärkt die FPÖ, die schon ein System der ,seltsamen Verschiebungen’ anprangert. Und populistische Kräfte haben immer damit Erfolg gehabt, eine Verfolgung zu beklagen.“

Bergens Tidende (Bergen, Norwegen): „Eine Mehrheit für Hofer wäre der größte und wichtigste Sieg für die Bewegung einwanderungsfeindlicher und EU-skeptischer Parteien in ganz Europa gewesen.

Aber so eine knappe Niederlage ist auch ein Sieg. Hofer hat bei der  Wahl viel besser abgeschnitten, als es Rechtspopulisten vorher in Europa gelungen ist. Er hat die Macht nicht gewonnen, aber Österreichs Politik destabilisiert.“

LN

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