Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
INTERNATIONALE PRESSESTIMMEN

INTERNATIONALE PRESSESTIMMEN

Demonstration der Stärke Meinungen europäischer Zeitungen zum Nato-Gipfel: The Guardian (London, Großbritannien): „Wer  meint, mit den Militärübungen der Nato ...

Demonstration

der Stärke

Meinungen europäischer Zeitungen zum Nato-Gipfel:

The Guardian (London, Großbritannien): „Wer  meint, mit den Militärübungen der Nato in Mitteleuropa sei das Risiko eingegangen worden, provokativ zu erscheinen, sollte sich daran erinnern, dass an russischen Manövern in der benachbarten Region dreimal so viele Soldaten beteiligt waren. Die Nato setzt  auf eine längerfristige Strategie. In Warschau haben die 28 Mitgliedstaaten der Allianz ihre Bereitschaft zum Dialog mit Moskau und zu einer Wiederbelebung von vertrauensbildenden Maßnahmen betont. Doch bevor man die Hand ausstrecken konnte, war eine Demonstration der Stärke erforderlich.“

Evenimentul Zilei (Bukarest, Rumänien): „Der Nato-Gipfel in Warschau hat eine große Änderung in der Form, im Ton und in der Herangehensweise gebracht, vor allem aber in der Stimmung der Alliierten. Formell sind wir in den Beziehungen zu Russland von der bloßen Beruhigung der Alliierten an der Ostflanke zur Verteidigung und glaubhaften Abschreckung übergegangen. Glaubhafte Abschreckung bedeutet wiederum in den Begrifflichkeiten der Nato – deren Ton sehr militärisch wurde – ausreichende Kräfte und deutliche Entschlossenheit, jeden Gegner zu besiegen, der versuchen würde, das Territorium und die Sicherheit der Alliierten anzugreifen.“

Wedomosti: (Moskau, Russland): „Die neuerlichen kämpferischen Aussagen sind das Aufwärmen vor dem Nato-Russland-Rat an diesem Mittwoch. Schon bei ihrem Treffen im April hatten beide Seiten unvereinbare Sichtweisen vorgebracht. Die Verhandlungen führen nicht zu einem Ende des Konflikts, sondern verlängern ihn.“

Ein Misserfolg in

Obamas Präsidentschaft

Kommentare zu den Polizistenmorden in den USA:

NZZ am Sonntag (Zürich, Schweiz): „Ausgerechnet unter dem ersten schwarzen Präsidenten scheint sich das Rassenproblem der USA wieder verschärft zu haben. Das ist zwar nicht Obamas Schuld, dafür sind die Ursachen der Polizeigewalt gegenüber Schwarzen zu vielschichtig. Doch wenn sich die amerikanische Gesellschaft und die Politik nicht sofort und umfassend mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen, wird sich die Gewaltspirale schneller drehen.

The Sunday Times (London, Großbritannien): „Bis zu den Morden in Dallas beschränkten sich die Reaktionen auf tödliche Schüsse durch die Polizei auf weitgehend friedliche Proteste in ganz Amerika und darüber hinaus. (...) Die Verschlechterung der Rassenbeziehungen ist in gewisser Weise ein Misserfolg  der Präsidentschaft Barack Obamas. Er hatte versprochen, rassische und andere Zerwürfnisse zu überwinden, doch in seiner Präsidentschaft haben sie sich noch verschärft. Als erster schwarzer Präsident Amerikas wirkte Obama bei diesen Problemen oft gehemmt. Wie die Dinge liegen, wird sich nun ein weißer Nachfolger der Herausforderung stellen müssen.“

Berlingske (Kopenhagen, Dänemark): „Auf der einen Seite gibt es bei einzelnen Polizisten Rassismus. Aber amerikanische Polizisten haben auch Angst, in schwarzen Stadtteilen auf Streife zu gehen. Andererseits ist es Tatsache, dass auf Schwarze öfter geschossen wird, ohne dass sie etwas getan hätten. Deshalb gibt es viel Arbeit zu tun, wenn die USA nicht wieder einen Straßenkrieg erleben wollen – diesmal zwischen den Schwarzen und der Polizei.“

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Am Sonntag, 5. November, sind Bürgermeister-Wahlen in Lübeck. Gehen Sie hin und geben Ihre Stimme ab?

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Oktober 2017.