Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
INTERNATIONALE PRESSESTIMMEN

INTERNATIONALE PRESSESTIMMEN

Saudi-Arabien kann sich Preiskrieg nicht leisten Die konservative norwegische Tageszeitung „Aftenposten“ schreibt zur Einigung der Organisation erdölexportierender ...

Saudi-Arabien kann sich Preiskrieg nicht leisten Die konservative norwegische Tageszeitung „Aftenposten“ schreibt zur Einigung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) auf eine Obergrenze für die Ölförderung: „Diesmal haben sich die Opec- Länder noch nicht einmal darauf geeinigt, wie die Kürzungen in der Produktion und die Quoten verteilt werden sollen. Das soll später passieren. Trotzdem sendet die lose Vereinbarung der Opec ein wichtiges Signal. Saudi-Arabien, der größte Öl-Exporteur der Welt, ändert seine Taktik. Das Königreich hat seine Produktion in den letzten Jahren kräftig gesteigert, um Wettbewerber verdrängen zu können. (...) Saudi-Arabiens neue Kompromissbereitschaft zeigt etwas Wichtiges: Saudi-Arabien kann es sich schlicht und ergreifend nicht leisten, den aggressiven Preiskrieg viel länger fortzusetzen.“

MH17-Abschuss muss

Konsequenzen haben Die linksliberale slowakische Tageszeitung „Pravda“ kommentiert den Bericht der MH17-Ermittler: „Sicher werden wir aus Moskau wieder erfahren, „wie das wirklich war“. Den Verwandten der Opfer geht es jedoch vor allem darum, wer „den Knopf drückte“. Es geht aber auch darum, wie das Buk-Geschütz in die Hände der Separatisten kam.

Die Märchen über russische Soldaten, die in ihrem Urlaub ein bisschen in Donezk schießen gehen, sind eine Sache. Ein Märchen darüber, wie diese „Urlauber“ ein funktionierendes Raketensystem in ihr Reisegepäck bringen, wäre aber wohl selbst für die heutige Kreml-Propaganda unhaltbar. Da muss jemand eine Zustimmung und einen Befehl erteilt haben. Und dieser Jemand sollte ebenso wie die Ausführenden auf der Anklagebank sitzen.“

Die linksliberale Madrider Zeitung „El País“: „Wladimir Putin muss um Verzeihung bitten. Er muss seine Verantwortung am Abschuss des Malaysian-Airlines-Flugzeugs über ukrainischem Territorium akzeptieren, bei dem alle 298 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben kamen (...) Der Konflikt in der Ukraine wurde von Russland ins Leben gerufen und aufrechterhalten, um einen EU- Beitritt Kiews zu verhindern. Seitdem hat Moskau internationale Gesetze verletzt, indem man eine separatistische Guerilla unterstützt und die Krim annektiert hat. Wenn Russland seine erwiesene Verantwortung am Abschuss von Flug MH17 bestreitet, wird das nicht gerade zum Abbau der Spannungen beitragen.“

US-Gesetz brüskiert

Verbündeten Die „Neue Zürcher Zeitung“ kritisiert das vom US-Kongress erzwungene Gesetz, das Hinterbliebenen der Terroranschläge vom 11. September 2001 direkte Klagen gegen Saudi- Arabien erlaubt:

„Das Gesetz ist vor allem Futter für die Anwälte und ihre lukrative „Klage-Industrie“, denn nun kann jedermann versuchen, den saudischen Staat vor Gericht zu zerren, eine Beschlagnahmung von Vermögenswerten zu erwirken oder die Gegenseite mit teuren Prozessen zu zermürben.(...) Das Gesetz brüskiert in unnötiger Weise einen Verbündeten, den die USA bei allen Vorbehalten noch immer zur Wahrung ihrer Interessen am Golf brauchen.“

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Von G8 zurück zu G9: Wie sollte dem Raummangel in Lübeck entgegengewirkt werden?

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Juli 2017.