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Im Namen der Opfer

Das Problem Folter in Syrien Im Namen der Opfer

Es ist ein ganz besonderer Ort des Schreckens: In Sednaja, einem Bergort gut 30 Kilometer von Damaskus entfernt, befindet sich das wohl schlimmste Gefängnis des syrischen Assad-Regimes.

Es ist ein ganz besonderer Ort des Schreckens: In Sednaja, einem Bergort gut 30 Kilometer von Damaskus entfernt, befindet sich das wohl schlimmste Gefängnis des syrischen Assad-Regimes. Männer, die ihre Haft dort überlebt haben, berichten von der Hölle auf Erden – mit tagelangen Folterungen, Verstümmelungen und Demütigen.

 

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Von Matthias Koch

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Die Handlanger des Regimes in diesem Gefängnis fühlen sich offenbar genauso sicher wie die Schreibtischtäter, die die Befehle geben. Wenn es keinen Richter gibt, so ihr Kalkül, gibt es auch keine Täter. Die Folterer von Sednaja sollten sich da nicht zu sicher sein. Wer sagt denn, dass Folterer und Auftraggeber ungestraft davonkommen? Auch Leute wie Radovan Karadžic haben im Jugoslawien-Krieg geglaubt, dass ihre Verbrechen ungesühnt bleiben am Ende standen 40 Jahre Haft durch das UN- Kriegsverbrechertribunal.

Wenn der Westen schon zu schwach ist, die Verbrechen in Syrien zu verhindern, dann sollte er wenigstens die Kraft finden, sie eines Tages zu ahnden. Das ist er den Opfern von Sednaja schuldig.

Bericht Seite 4

LN

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