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In der Pflicht

Jugendarbeitslosigkeit in der EU In der Pflicht

Eine verlorene Generation klagt an. In zwölf Ländern der Europäischen Union sind 20 Prozent oder deutlich mehr junge Menschen ohne Job.

Eine verlorene Generation klagt an. In zwölf Ländern der Europäischen Union sind 20 Prozent oder deutlich mehr junge Menschen ohne Job. Das ist neben vielen anderen Krisen ein miserables Zeugnis – für die Mitgliedsstaaten, aber auch für die Gemeinschaft.

 

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Von Detlef Drewes

In den vergangenen Jahren wurden viele gut gemeinte Programme aufgelegt und Fördertöpfe mit Milliardensummen gefüllt. Die Wirkung ist zwar erkennbar, fällt aber zu gering aus. Weil Geld allein vor allem eine Gefahr birgt: Es verpufft, wenn die Subventionen nicht von Reformen begleitet werden. Aber da manche Regierungen, die Brüssels Druck nach Konsolidierung der Haushalte folgen wollen, auf kurzatmige Maßnahmen setzen, streichen sie Bildungs- und Sozialprogramme zusammen. Es ist der falsche Weg.

Brüssel kann dem nicht tatenlos zusehen. Die neue soziale Frage stürzt die EU in eine Glaubwürdigkeitskrise. Denn wenn es die Gemeinschaft nicht schafft, der jungen Generation eine Zukunft zu geben, verwirkt sie ihren Anspruch, die Lösung für die Probleme der Globalisierung zu sein.

LN

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