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Iran und Saudi-Arabien: Die große Gefahr

Kommentar Iran und Saudi-Arabien: Die große Gefahr

Die Töne am Golf werden schriller. Nach Saudi-Arabien ziehen nun auch andere Staaten der Arabischen Halbinsel ihre Botschafter aus dem Iran ab. Noch handelt es sich um um bloßes Säbelrasseln, glaubt unser Autor, aber er bewertet die Situation als brandgefährlich.

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Von Martin Gehlen

Aber die religiösen Obertöne machen die tiefe Feindschaft zwischen Riad und Teheran mit einem Schlag brandgefährlich. Und so könnte, was mit der brutalen Hinrichtung von Scheich Nimr al-Nimr durch Saudi-Arabien begann, in einer beispiellosen Großkonfrontation zwischen Sunniten und Schiiten, den beiden großen islamischen Glaubensgruppen des Orients, enden.

Deshalb ist es kein Wunder, dass in Brüssel, Paris, Berlin und Washington die Alarmglocken schrillen. Zum einen gehört der Persische Golf zu den wichtigsten Regionen der Welt. An den Golfstaaten hängen große Teile der globalen Energieversorgung. Zum anderen hat 2015 wie noch kein Jahr zuvor allen international Verantwortlichen demonstriert, dass der soziale und politische Niedergang des Nahen Ostens auch die westliche Welt mit in seinen Abwärtsstrudel ziehen kann.

Ein Kommentar von Martin Gehlen

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