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Käufliche Sicherheit

Wachdienste gefragt Käufliche Sicherheit

Früher war er immer der erste Ansprechpartner, wenn es um Kriminelle ging: der gute alte Polizei-Wachtmeister. Doch die Zeiten ändern sich.

Früher war er immer der erste Ansprechpartner, wenn es um Kriminelle ging: der gute alte Polizei-Wachtmeister. Doch die Zeiten ändern sich. Der Staat muss sparen, Polizeistationen auf dem Land werden geschlossen. Private „Sheriffs“ springen ein – gegen Bares, versteht sich.

 

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Von Marcus Stöcklin

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Ob in Fußballstadien, auf Flughäfen oder vor Asylheimen: Wachleute werden im öffentlichen Raum zunehmend gebraucht; nicht zuletzt, weil die Terrorgefahr auch in Deutschland zunimmt. Aber auch wohlhabende Bürger engagieren Sicherheitsfirmen, weil sie um ihren Besitz fürchten.

Die tatsächliche Bedrohung spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Das subjektive Sicherheitsgefühl gibt den Ausschlag. Und davon profitieren die Wachunternehmen. Eine folgerichtige Entwicklung, die aus wirtschaftlicher Sicht sogar zu begrüßen ist. Die Branche boomt, neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Kehrseite ist, dass Sicherheit so mehr und mehr zu einem teuren Gut wird, das sich nur Besserverdienende leisten können. So weit sollten wir es nicht kommen lassen. Bericht

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LN

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