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Kein Feld für Juristen

Eltern verklagen Lehrer Kein Feld für Juristen

Lehrer zählen in diesem Land längst nicht mehr zu den unangefochtenen Autoritäten.

Lehrer zählen in diesem Land längst nicht mehr zu den unangefochtenen Autoritäten. Und das ist richtig. So könnte vermeintlich Schadenfreude aufkommen, wenn Pädagogen sich – aus dem Elfenbeinturm herausgerissen – heute der rauen Wirklichkeit stellen müssen. Sie bedeutet: Schüler und Eltern hinterfragen permanent Notengebung und Verhalten des Lehrers.

 

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Von Curd Tönnemann

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Bedenklich aber wird es, wenn Eltern zur Sprechstunde in der Schule gleich mit einem Anwalt anrücken. Solche Überfürsorglichkeit von Eltern, die „nur das Beste wollen“, schadet ihrem eigenen Kind – denn es muss weiter mit dem Lehrer auskommen.

Dieser Druck schadet jedoch auch der Motivation des Lehrers. Permanente Attacken führen dazu, dass Pädagogen ihre Ziele aufgeben – sei es aus Bequemlichkeit, sei es aus Selbstschutz. Dann eben eine bessere Note und keinen Ärger. So berichtet es der Philologenverband. Wollen wir rückgratlose Lehrer? Nein!

Schule sollte kein Betätigungsfeld für Rechtsberater und Gerichte werden. Konflikte, die es unweigerlich gibt, sollten an der Schule gelöst werden.

LN

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