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Keine Entwarnung

Keine Entwarnung

Es ist mitnichten alles gut: Immer noch gibt es Angriffe auf Flüchtlingsheime - auch, wenn die Zahl der Übergriffe mit dem Rückgang der Flüchtlingszahlen gesunken ist. Zur Entwarnung gibt es keinen Grund, meint unser Autor.

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Das Blatt wendet sich

Im vergangenen Herbst waren zeitweise fast jeden Abend im Fernsehen brennende Asylunterkünfte zu sehen. Nach dem Rückgang der Flüchtlingszahlen sind diese Bilder weniger geworden. Die Medien wenden ihren Blick ab und erzeugen so den Eindruck, die gewaltsamen Übergriffe hätten abgenommen.

Immerhin: Ein Scheitelpunkt scheint überschritten. Und doch ist dies nur die halbe Wahrheit. Zwar verzeichnet das BKA für die ersten drei Monate dieses Jahres einen Rückgang bei den Straftaten gegen Flüchtlingsheime um mehr als ein Viertel im Vergleich zum vierten Quartal 2015. Doch belegen die noch immer registrierten 345 Übergriffe mitnichten, dass jetzt alles gut ist.

Noch immer werfen rassistisch verblendete Menschen Brandfackeln auf Wehrlose, deren Tod sie billigend in Kauf nehmen. Noch immer müssen auch die Schwächsten, Frauen und Kinder, mit Attacken rechnen.

Und noch immer ergibt sich das beklemmende Gesamtbild einer Gesellschaft, die in Teilen zunehmend verroht. Zur Entwarnung gibt es keinen Grund.

Ein Kommentar von Jörg Köpke

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