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Klagen gegen Jagdgatter-Verbot: Das Land lässt sich vorführen

Kommentar Klagen gegen Jagdgatter-Verbot: Das Land lässt sich vorführen

Dass die Betreiber der schleswig-holsteinischen Jagdgatter gegen das in ihren Augen ungerechtfertigte Verbot klagen, ist legitim. Aber warum bitte erst jetzt?

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Ein Kommentar von Oliver Vogt

16 Jahre, so lange ist das Gesetz in Kraft, wären Zeit genug gewesen, die Sache bis zum Bundesgerichtshof auszufechten — oder einen gesetzeskonformen Zustand herzustellen. Getan haben die Eigentümer weder das eine noch das andere.

Stattdessen haben sie, wohl in der Hoffnung, dass sich der Wind zu ihren Gunsten dreht, die Sache ausgesessen. Was nicht funktioniert hat.

Das Resultat ist ein unerträglicher Schwebezustand. Dabei geht es keineswegs darum, einer alten Adelsfamilie ihre Traditionen zu missgönnen. Mögen sie auf ihrem Land jagen so viel sie wollen und dazu einladen, wen sie wollen. Es geht auch nicht darum, Organisationen wie Peta, die schon die Jagd an sich als schlimmes Übel ansehen, das Wort zu reden.

Der Punkt ist, dass im Sachsenwald durch einen offensichtlichen Bruch geltender Gesetze weiterhin ein wohl sehr lukratives Geschäft gemacht wird. Das Land lässt sich vorführen, wenn es nicht offensiver dagegen einschreitet.

Ein Kommentar von Oliver Vogt

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