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Briten-Premier unter Druck Klartext auf Englisch

David Cameron hat keine Millionen auf Südsee-Konten versteckt. Der britische Premier hat, soweit bisher bekannt, nichts Gesetzeswidriges getan.

David Cameron hat keine Millionen auf Südsee-Konten versteckt. Der britische Premier hat, soweit bisher bekannt, nichts Gesetzeswidriges getan. Dass ihm seine einstige Beteiligung an dem legalen Offshore-Fonds seines Vaters dennoch zum Verhängnis werden kann, liegt an Camerons miserabler Kommunikationspolitik.

 

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Von Marina Kormbaki

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Vier Statements in fünf Tagen: erst Mauern, dann Abstreiten, schließlich das Eingeständnis. Er fügte seiner Glaubwürdigkeit großen Schaden zu — ausgerechnet zu einer Zeit, in der einzig und allein Glaubwürdigkeit zählt. Cameron will, dass die Briten am 23. Juni für den Verbleib in der EU stimmen. Er führt das leidenschaftslose Lager der Pro-Europäer an. Der beliebte Premier war bisher ihr stärkstes Argument. Indem Cameron nun in der Panama-Affäre seine Glaubwürdigkeit untergräbt, verliert er auch an Überzeugungskraft in der Brexit-Debatte. Will David Cameron sein Land in der EU und sich auf dem Premierposten halten, sollte er schnell und sauber die Kontoaffäre beenden und lautstark „Yes“ zu Europa sagen.

LN

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