Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Klingt nach Schilda

Kommentar zum Baustopp an Lübecks Synagoge Klingt nach Schilda

Mit einem großen Kraftakt haben Bund, Land und Stiftungen der weitgehend mittellosen Jüdischen Gemeinde unter die Arme gegriffen und Geld für die überfällige Sanierung der baufälligen Synagoge in der St.Annen-Straße zusammengetragen. Das war vorbildlich, und dafür wurden die Beteiligten auch gebührend gefeiert.

Voriger Artikel
Renovierungsverbot?
Nächster Artikel
Prinzip Blendgranate

Ein Kommentar von Kai Dordowsky

Jetzt aber steht das Gebäude halbfertig in der Gegend, und es geht nicht weiter. Grund: Vom Bund gibt es keine Gelder mehr, weil die weiteren Sanierungsschritte nicht in die Förderrichtlinien passen.

Kommt vom Bund nichts, gibt es auch von der Possehl-Stiftung nichts mehr — dem wichtigsten örtlichen Sponsor.

Das klingt wie ein Schildbürgerstreich. Wenn man mit der aufwendigen Sanierung eines historischen Gebäudes beginnt, muss man sie auch zu Ende bringen. Alles andere wäre Verschwendung von Steuer- und Stiftungsmitteln. Die schrittweise Beantragung von Fördermitteln über mehrere Jahre war mit der Jüdischen Gemeinde abgesprochen. Daran müssen sich die Geldgeber jetzt auch gebunden fühlen.

Ein Kommentar von Kai Dordowsky

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Am Sonntag, 5. November, sind Bürgermeister-Wahlen in Lübeck. Gehen Sie hin und geben Ihre Stimme ab?

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Oktober 2017.