Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Kunst für alle

Veräußerung von Kunstschätzen Kunst für alle

Die Diskussion um die Kunstsammlung des Westdeutschen Rundfunks offenbart ein Dilemma: Öffentliche Kassen — nicht nur die des Rundfunks, vor allem die der Städte ...

Die Diskussion um die Kunstsammlung des Westdeutschen Rundfunks offenbart ein Dilemma: Öffentliche Kassen — nicht nur die des Rundfunks, vor allem die der Städte — sind klamm, doch Kulturinstitutionen verfügen über Bestände von unschätzbarem Wert. Und diese Schätze wecken Begehrlichkeiten. Auch und gerade in der Kulturstadt Lübeck. Warum leistet es sich die Kommune, im Behnhaus und St. Annen- Museum Werke zu horten, die auf dem Markt Millionenbeträge erzielen würden, wenn gleichzeitig Brücken verkommen und Bildungseinrichtungen verkümmern? Warum gibt es einen riesigen Fundus an Artefakten, die nie gezeigt werden, wenn die Finanzierung von Pflichtaufgaben gefährdet ist?

 

LN-Bild

Von Michael Berger

Quelle:

Die Erklärung ist einfach: Museen haben — anders als Einrichtungen wie der Rundfunk — die Pflicht, Kulturzeugnisse zu bewahren, sie sind Orte der Geschichtsschreibung und -vermittlung. Und sie garantieren, dass Kunst für alle zugänglich bleibt. Wer sie zu Wertpapierbörsen degradiert, vergreift sich an der Identität des Gemeinwesens. Bericht Seite I

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Am Sonntag, 5. November, sind Bürgermeister-Wahlen in Lübeck. Gehen Sie hin und geben Ihre Stimme ab?

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Oktober 2017.