Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 10 ° stark bewölkt

Navigation:
Lesen beugt vor

„Mein Kampf“ im Unterricht? Lesen beugt vor

Mit nichts kann man die unglaubliche Dummheit und Menschenverachtung Adolf Hitlers so gut entlarven wie mit seinem eigenem Buch.

Voriger Artikel
Obamas Alleingang
Nächster Artikel
Verhaltene Freude

Von Jürgen Feldhoff

Mit nichts kann man die unglaubliche Dummheit und Menschenverachtung Adolf Hitlers so gut entlarven wie mit seinem eigenem Buch. „Mein Kampf“ ist ein unerträgliches Elaborat, zusammengeschraubt aus halbverstandenem Zeitungswissen und einschlägiger antisemitischer und völkischer Literatur der frühen 1920er Jahre.

Diese krude Mischung versetzte Hitler mit weitgehend frei erfundenen Kriegserlebnissen und einer unerträglichen Selbstbeweihräucherung. Lesbar ist dieses Buch kaum — daran wird auch die morgen erscheinende kommentierte Ausgabe nichts ändern.

Aber gerade weil „Mein Kampf“ so schlecht ist, gehört es in den Schulunterricht. Mit dem Original kann man am besten vorbeugen gegen rechtsradikale Parolen. Und man kann an diesem Buch lernen, dass sogar mit solch unerträglichen und niveaulosen 800 Seiten Politik gemacht werden konnte.

„Mein Kampf“ gehört in den Schulunterricht, genauso wie die Berichte der Überlebenden der Vernichtungslager. Lesen beugt vor.

Bericht Seite 1

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Am Sonntag, 5. November, sind Bürgermeister-Wahlen in Lübeck. Gehen Sie hin und geben Ihre Stimme ab?

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Oktober 2017.