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Meckern ist einfach

Milliarden aus Kirchensteuern Meckern ist einfach

Es ist ja so einfach, sich aufzuregen. Die Kirche sei reich, der Protzbischof von Limburg hat es wieder ans Licht gebracht. Die Kirche verschleiere ihre wahren Reichtümer.

Es ist ja so einfach, sich aufzuregen. Die Kirche sei reich, der Protzbischof von Limburg hat es wieder ans Licht gebracht. Die Kirche verschleiere ihre wahren Reichtümer. Der zwangsweise Einzug der Kirchensteuer sei eine Frechheit. Das sind die gängigen Vorwürfe.

 

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Von Curd Tönnemann

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Solchen Argumenten zu begegnen ist einfach: Jeder, der mit Kirche nichts am Hut haben will, kann austreten. Das Geld sparen. Und sonntags ausschlafen. Dann aber auch auf alles verzichten, was dieser Verein so anbietet: Seelsorge zum Beispiel oder Kinderbetreuung. Bitte nicht angelaufen kommen, wenn man für eine Bestattung die tröstenden Worte eines Pastors wünscht. Oder den Segen für eine Eheschließung. Weil’s in der Kirche eben so schön feierlich ist.

Auch über das vielfältige soziale Engagement der Kirche wird wenig geredet: Flüchtlinge zu begleiten oder Kindern in der Dritten Welt zu helfen. Das ist nicht umsonst. Protz ist das nicht! Kritiker werden einwenden, selbst Nicht-Mitglieder der Kirche zahlten trotzdem noch. Über die Staatshilfen. Geschenkt. Die Kirche bietet eine Leistung – wie jeder Verein. Halleluja, das kostet einen Beitrag.

Bericht Seite 7

LN

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