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Mehr als Nostalgie

Talfahrt der Taxi-Branche Mehr als Nostalgie

Sagt Ihnen der Name Friedrich Lutzmann etwas? Er gründete 1893 Deutschlands erstes Taxiunternehmen mit motorisierten Fahrzeugen. 122 Jahren später droht dem Taxigewerbe offenbar der Niedergang.

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Von Curd Tönnemann

Sagt Ihnen der Name Friedrich Lutzmann etwas? Er gründete 1893 Deutschlands erstes Taxiunternehmen mit motorisierten Fahrzeugen. 122 Jahren später droht dem Taxigewerbe offenbar der Niedergang. Das Geschäft sei vielerorts nicht mehr lukrativ, behauptet die Branche: Zu hohe Kosten, zu niedriger Ertrag. Gründe dafür gibt es einige.

Nach der ersten Abwehr des Fahrdienstes Uber sind es jetzt die Taxiunternehmen selbst, die die Krise heraufbeschwören — durch Personalabbau. Erst wenige Jahre ist es her, dass ihr Bundesverband zu viele Fahrzeuge auf dem Markt beklagte. Jetzt sind es auf einmal zu wenige. Man könnte schlicht von einer Marktbereinigung sprechen.

Das aber löst das Problem nicht. In Schleswig-Holstein stellt das Taxi in ländlichen Gegenden oft die einzige Transportmöglichkeit dar. Dieses Angebot darf nicht verschwinden! Gerade für ältere Menschen, aber auch für Kranke muss eine Taxifahrt auch 122 Jahre nach Lutzmann weiter möglich sein. Dafür muss die Politik bitte schön Sorge tragen. Das ist keine Nostalgie, sondern Notwendigkeit.

LN

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