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Missbrauch droht

Intelligente Stromzähler Missbrauch droht

Es klingt verlockend: Nie wieder in den Keller, um spinnwebenverhangene Stromzähler abzulesen. Intelligente „ Smart Meter“ nehmen uns das ab. Dieser einen Sorge wäre man enthoben.

Es klingt verlockend: Nie wieder in den Keller, um spinnwebenverhangene Stromzähler abzulesen. Intelligente „ Smart Meter“ nehmen uns das ab. Dieser einen Sorge wäre man enthoben. Nur: Man handelt sich damit viele neue ein.

 

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Von Marcus Stöcklin

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Denn die neuen Zähler können mehr. Sie informieren darüber, welche Geräte einer gerade nutzt oder ob gar keiner zu Hause ist. Interessant für die Werbewirtschaft – und für Einbrecher. Hacker könnten auf die Daten zugreifen. Oder clevere Anbieter ganz legal: Wer hat nicht per Handy mit einem schlichten „Okay“ Facebook und Co. schon Zugriff auf dies und jenes erlaubt?

Sicher: Es geht auch ums Stromsparen. Und um einen neuen Baustein im „Smart Home“ der Zukunft, das viele Annehmlichkeiten bietet. Wie das selbstfahrende Auto.

Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, und das ist gut so. Aber es müssen Regeln her, die Missbrauch vorbeugen. Wenn der Gesetzgeber zur Nutzung der neuen Technik verpflichtet, muss er auch den Schutz der Verbraucher gewährleisten. Und der steht vorläufig leider in den Sternen.

LN

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