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SPD-Chef Gabriel bei Putin Miteinander reden

Als im Jahr 1897 verfrühte Nachrufe auf Mark Twain kursierten, konterte der Schriftsteller lässig: „Der Bericht über meinen Tod wurde stark übertrieben.“ Übertrieben ...

Als im Jahr 1897 verfrühte Nachrufe auf Mark Twain kursierten, konterte der Schriftsteller lässig: „Der Bericht über meinen Tod wurde stark übertrieben.“

 

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Von Matthias Koch

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Übertrieben waren, wie sich zeigt, auch die wochenlangen Spekulationen rund um Sigmar Gabriels politisches Ende. Im Moment zeigt Gabriel sehr solide Vitalitätszeichen. In Schwerin konnte sich sein Parteifreund als Regierungschef halten, im Land Berlin ebenso. Für das Kanada-Abkommen bekam Gabriel in seiner Partei grünes Licht. Und nun empfängt ihn auch noch der russische Staatschef Wladimir Putin im Kreml. Was will man mehr?

Die weltpolitische Kulisse rundum ist düster. Doch das gibt dem Treffen im Kreml umso größere Medienwirksamkeit. Neue inhaltliche Positionen kann Gabriel nicht verkünden. Man muss kein Schelm sein, um zu erkennen, dass Putin gern an Fäden zieht, deren Ende hineinreicht in die deutsche Innenpolitik. Aber letztlich bleibt es bei der Weisheit von Willy Brandt: Auch und gerade in schwierigen Zeiten müssen Deutsche und Russen miteinander reden.

LN

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