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Neuer Streit ums Lesenlernen Mitentscheiden

Jetzt also mal wieder ein Methoden-Streit: Wie sollen unsere Kinder in der Schule Lesen lernen? Schadet das neue „Lesen durch Schreiben“ mehr als es nützt?

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Von Wolfram Hammer

Jetzt also mal wieder ein Methoden-Streit: Wie sollen unsere Kinder in der Schule Lesen lernen? Schadet das neue „Lesen durch Schreiben“ mehr als es nützt? Die Debatte erinnert an vergangene Kämpfe, um die Einführung der Mengenlehre oder der Ganzwortmethode zum Beispiel.

Eine breite und verlässliche Datenlage fehlt bisher. Erste Meldungen von Eltern und Wissenschaftlern sind allerdings alarmierend genug. Weil bei der Methode in den ersten Jahren kaum auf die Rechtschreibung geachtet wird, sinke die Rechtschreibleistung insgesamt dramatisch. CDU und FDP wollen die Methode jetzt sogar verbieten lassen. Das mag voreilig sein. Dass Lehrergewerkschaften und Grüne darauf pochen, dass über Methoden die Schulen allein zu entscheiden hätten, ist nicht hilfreicher. Natürlich müssen Bürger, muss Politik in einer so elementaren Bildungsfrage mitentscheiden.

Dafür müssen belastbare Untersuchungen her. Und zwar schnell. Denn im Zweifel sind es doch wieder die Kinder, die die Folgen ungarer Unterrichtsmethoden ausbaden müssen.

LN

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Schreiben wie man spricht: Bei der „Lesen durch Schreiben“-Methode werden solche Fehler in Klasse 1 und 2 nicht korrigiert.

In Schleswig-Holstein ist Streit um eine neue Leselern-Methode in den Grundschulen entbrannt. „Lesen durch Schreiben“ heißt das Konzept. Einige Lehrer loben es, viele Eltern klagen, ihre Kinder lernten dabei weder das eine noch das andere. Die CDU und die FDP im Landtag fordern jetzt ein Verbot der Methode.

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