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Neue Strategie

Krieg gegen die IS-Extremisten Neue Strategie

Der Zeitpunkt dürfte kein Zufall sein. Vor genau zwei Jahren zogen die Extremisten erstmals ihr schwarzes Banner in Ramadi hoch.

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Doppelmoral

Von Stefan Koch

Der Zeitpunkt dürfte kein Zufall sein. Vor genau zwei Jahren zogen die Extremisten erstmals ihr schwarzes Banner in Ramadi hoch. Bevor die sogenannten IS-Milizen nun ihre Jahresfeier begehen können, sollen sie aus der einst so blühenden Stadt vertrieben sein. Bei dieser Offensive geht es um mehr als um Geländegewinne: Die Rückeroberung der Metropole unweit der irakischen Hauptstadt soll eine Zeitenwende im Nahen Osten markieren.

Die vermeintlich so furchtlosen Gotteskrieger erweisen sich zunehmend als ein militärischer Gegner, der sich auch von den Soldaten der irakischen Regierung bekämpfen lässt. Ein Erfolg der Offensive in Ramadi wäre daher nicht nur ein wichtiger Sieg für Iraks Ministerpräsidenten Haidar al-Abadi, sondern auch für Barack Obama. Der US-Präsident beharrt darauf, den Konflikt in erster Linie von den einheimischen Kräften austragen zu lassen. Es ist eine Strategie, die weniger auf den schnellen Sieg setzt, als vielmehr auf einen langen Frieden. Diesem Ziel kommt der Chef des Weißen Hauses in diesen Tagen deutlich näher.

LN

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