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Nicht Wort gehalten

Griechenland ist überfordert Nicht Wort gehalten

An nichts sollte es den Griechen mangeln, um das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei rasch umsetzen zu können. Hunderte Asylentscheider und Übersetzer würden geschickt, kündigte die EU im März an.

An nichts sollte es den Griechen mangeln, um das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei rasch umsetzen zu können. Hunderte Asylentscheider und Übersetzer würden geschickt, kündigte die EU im März an.

 

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Von Marina Kormbaki

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Experten sollten im Eilverfahren Asylgesuche ablehnen und Migranten zurück in die Türkei schicken. Der dysfunktionale griechische Staat sollte ein mustergültiges Asylsystem erhalten. Daraus wurde nichts.

Die EU-Länder haben nicht Wort gehalten. Die Zahl der entsandten Experten liegt weit unter den Ankündigungen. Zudem haben zahlreiche Hilfsorganisationen ihre Arbeit in den Flüchtlingslagern eingestellt, seitdem diese Gefängnissen ähneln.

Am Elend trägt die griechische Regierung eine Mitverantwortung. Mehr als eine Minimalversorgung will sie Flüchtlingen nicht gewähren – niemand soll auf die Idee kommen, in Griechenland bleiben zu wollen. Allerdings kann man von einem Land, in dem jeder Vierte arbeitslos ist und der öffentliche Dienst zusammengespart wird, weder finanzielle noch logistische Großtaten erwarten.

Bericht Seite 4

LN

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