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Kritik am Feuerwehr-Gutachten Nicht kaputtsparen

Das Gutachten zur Wirtschaftlichkeit der Feuerwehren in Kiel und Lübeck beinhaltet sehr viel Sprengstoff.

Das Gutachten zur Wirtschaftlichkeit der Feuerwehren in Kiel und Lübeck beinhaltet sehr viel Sprengstoff. Was offiziell als Analyse geplant war, wie beide Städte beim teuren Brandschutz besser und kostensparender kooperieren können, entpuppt sich als Streichliste. Die Berufsfeuerwehr soll eine Wache einbüßen, die Ehrenamtler sogar sieben. Von Synergieeffekten mit Kiel findet sich im Gutachten wenig: hauptsächlich Dienstabläufe und gemeinsame Fahrzeug- Bestellungen.

Klar ist: Lübeck muss sparen. Aber weist das Gutachten den richtigen Weg? Es fehlen Lösungen, wie alles besser funktionieren soll. Schon heute müssen die Freiwilligen Feuerwehren viel Motivation und Leidensfähigkeit aufbringen, um ihrem Ehrenamt nachzukommen: Die Fahrzeuge sind oft zu alt, die Gerätehäuser teils in desolatem Zustand. Nun drohen auch noch Zwangsfusionen.

Wenn das Gutachten eins zu eins umgesetzt wird, schwindet die Lust am Ehrenamt endgültig. Die restlichen Standorte müssen dringend modernisiert werden. Irgendwann ist Schluss mit Optimieren.

Berichte Seite 1, Lokales

LN

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