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Noch mehr Abzocke?

Kommunen wollen blitzen Noch mehr Abzocke?

Norderstedt nimmt die Tempoüberwachung innerhalb der Stadtgrenzen in die eigene Hand.

Norderstedt. nimmt die Tempoüberwachung innerhalb der Stadtgrenzen in die eigene Hand. Das Land hat seinen Segen gegeben, die Polizei, ohnehin überstundengebeutelt, ist entlastet und der Kreis hat genügend andere Straßen, um seine Blitzer aufzubauen. Das Vorhaben dient angeblich ausschließlich einer gesteigerten Verkehrssicherheit. Friede, Freude, Eierkuchen – könnte man meinen.

 

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Von Curd Tönnemann

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Wenn man denn der Stadt glauben dürfte, dass sie die Mitarbeiter ihres neuen kommunalen Ordnungsdienstes am Ende tatsächlich nur an neuralgischen Punkten auflauern lässt: Vor Krankenhäusern, vor Kindergärten, an Unfallschwerpunkten oder für einen verbesserten Lärmschutz der Anwohner.

Doch mit solchen Argumenten, das wissen Autofahrer aus Erfahrung, argumentieren auch Kreise und kreisfreie Städte wie Lübeck, die heute schon blitzen dürfen. Am Ende geht’s ihnen aber oft eher darum, den defizitären Etat aufzumöbeln. Wenn das Norderstedter Modell dazu dient, sollte es möglichst wenige Nachahmer finden. Noch mehr Abzocke tut nicht Not.

Bericht Seite 1

LN

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