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Nur Mut, Lübeck!

Öffentliches Alkoholverbot Nur Mut, Lübeck!

Und jetzt wollen sie einem auch noch das Feierabendbier verderben. So könnte der erste Reflex lauten. Dabei sind Städte wie das nordrhein-westfälische Herne keine Spaßverderber.

Und jetzt wollen sie einem auch noch das Feierabendbier verderben. So könnte der erste Reflex lauten. Dabei sind Städte wie das nordrhein-westfälische Herne keine Spaßverderber. Es geht ihnen bei ihrem Versuchsballon, ein öffentliches Alkoholverbot zu etablieren, um die Attraktivität ihrer City. Um Beschwerden ihrer Bürger. Es geht damit um Kaufkraft. Wer will Geschäftsleuten und Kommunalpolitikern da verdenken, dass sie reagieren?

 

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Von Curd Tönnemann

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Eine einfache Lösung wird es nicht geben. Das zeigen Großstädte, die in Drogenvierteln „aufräumen“ wollten. Am Ende ist die Szene einen Häuserblock weitergezogen. Beim Alkoholmissbrauch dürfte es nicht anders ausgehen. Und schließlich geht es in wohl nicht wenigen Fällen um Suchtkranke. All das gehört zur Diskussion über ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.

Die Problematik deshalb nicht anzugehen, wäre dennoch grundfalsch. Herne traut sich trotz vieler Anfeindungen, Gelsenkirchen hat bei unklarer Rechtslage Ähnliches probiert. Denn die Lage ist ernst.

Es braucht nur Fingerspitzengefühl statt Law-and-Order-Rufe. Nur Mut, Lübeck! Bericht Seite 1

LN

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