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FDP beklagt „Hexenverfolgung“ Perfide Wortwahl

Hat er wirklich „Hexenverfolgung“ gesagt? FDP-Mann Ekkehard Klug hat jetzt im Streit um die Sexismus-Affäre der Landespolizeischule verbal gewaltig daneben gegriffen.

Hat er wirklich „Hexenverfolgung“ gesagt? FDP-Mann Ekkehard Klug hat jetzt im Streit um die Sexismus-Affäre der Landespolizeischule verbal gewaltig daneben gegriffen.

 

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Von Wolfram Hammer

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Darum geht es: Junge Polizei-Anwärterinnen nahmen allen Mut zusammen, zeigten bei ihren Vorgesetzten sexuelle Beleidigungen und rassistische Ekel-Äußerungen durch männliche Kollegen an. Auf Whatsapp war alles dokumentiert. Die Chefs aber befanden, es gäbe keinen Grund für Disziplinarverfahren. Die Unterlagen wurden gelöscht. Pirat Patrick Breyer besorgte Kopien, legte sie jetzt dem Landtag vor.

Dass Klug nun immer noch glaubt, alle Vorwürfe in der Affäre seien unbewiesen, ist bitter. Dass er Breyer deshalb „Hexenverfolgung“ vorwirft, ist perfide. Er setzt damit die frauenfeindlichen Täter von heute mit den weiblichen Opfern von Männer-Gewalt in der Vergangenheit gleich. Oder ist das das Frauenbild der Kieler FDP-Landtagsfraktion: dass Frauen, die sich gegen sexuelle Gewalt wehren, irgendwie Hexen sein müssen? In welchem Jahrhundert leben diese Politiker! Bericht Seite 7

LN

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