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Pflöcke einschlagen

Vogelschutz an der Stromtrasse Pflöcke einschlagen

Wenn die Strommasten erst einmal in ihren Betonfundamenten stehen, sind Fakten geschaffen, die niemand mehr einfach aus der Welt räumt.

Wenn die Strommasten erst einmal in ihren Betonfundamenten stehen, sind Fakten geschaffen, die niemand mehr einfach aus der Welt räumt. Deshalb lieber jetzt in der Diskussion ein paar Pflöcke einschlagen, denken sich die Vogelschützer vom Nabu – und warnen eindringlich vor einem Vogelsterben, wenn die Leitung nicht in weiten Teilen unter der Erde verläuft.

 

LN-Bild

Von Christian Risch

Diese Kritikpunkte und die sensiblen ökologischen Gebiete müssen auf jeden Fall berücksichtigt werden, sie sind aber auch seit langem bekannt. Netzbetreiber Tennet, die Planer und das Umweltministerium sprechen darüber in ihrem Dialog zur Planung der Hochspannungstrasse. Doch der Nabu möchte sich offenbar nicht allein auf Gespräche verlassen, um seine Forderungen durchzusetzen.

Daher die plakativen Warnungen, um für mehr Erdverkabelung zu werben.

Dennoch gibt es keine Alternative zum Dialogprozess mit allen Beteiligten – Anwohnern, Naturschützern, Betreibern, Kommunen und dem Land. Die Trassenentscheidung im Konsens zu fällen, wäre ein gutes Beispiel für die Zukunft. Bericht S. 7

LN

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