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US-Vizepräsident besucht Türkei Problem-Partner

Wenige Stunden vor der Ankunft von US-Vizepräsident Biden in Ankara startete die Türkei ihre bisher massivste Militäroffensive nahe der vom IS besetzten nordsyrischen Grenzstadt Dscharablus.

Wenige Stunden vor der Ankunft von US-Vizepräsident Biden in Ankara startete die Türkei ihre bisher massivste Militäroffensive nahe der vom IS besetzten nordsyrischen Grenzstadt Dscharablus. Doch die Offensive meint weniger den IS denn mehr die syrischen Kurdenmilizen. Denn die Strategie ist vor allem darauf gerichtet, die kurdischen Autonomiebestrebungen an der Grenze zur Türkei zu durchkreuzen.

 

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Von Gerd Höhler

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Delikat für Washington ist auch die Forderung Ankaras, den in den USA lebenden Prediger Gülen auszuliefern, den Erdogan für den gescheiterten Putschversuch im Juli verantwortlich macht. Beides macht die Türkei für die USA und Europa zu einem problematischen Partner.

Richtig ist: Für Europa und die USA ist das Land als Stabilitätsanker an der Schwelle zum Nahen Osten jetzt wichtiger denn je. Richtig ist aber auch: Diese Rolle kann die Türkei nur wahrnehmen, wenn sie ihre demokratischen Institutionen stärkt und ihre innere Zerrissenheit überwindet. Denn nicht nur der Westen braucht die Türkei – sondern auch umgekehrt.

LN

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