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Reform der Reform

Änderung im Bachelor-Studium Reform der Reform

Die Kritik der Wirtschaft war deutlich: Studenten studieren zu lange, lernen an der Praxis vorbei und sind je nach Hochschule unterschiedlich ausgebildet.

Die Kritik der Wirtschaft war deutlich: Studenten studieren zu lange, lernen an der Praxis vorbei und sind je nach Hochschule unterschiedlich ausgebildet. Die Einführung des Bachelors sollte diese Probleme beheben.

 

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Von Udo Harms

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Doch die meisten Studenten haben das System von Anfang an gehasst, weil das Studium völlig verschult worden ist. Jeder Vierte bricht ab. Auch für die Universitäten war die Umstellung schwer, nicht zuletzt, weil es an Geld und Personal fehlte, um die Anforderungen umzusetzen. Doch selbst die Wirtschaft ist nicht zufrieden: Die Bachelor-Studenten seien zu jung, zu unerfahren und immer noch nicht praxistauglich genug, heißt es.

Jetzt wird die Reform ein Stück zurückgedreht. Es soll mehr Flexibilität und Freiräume geben. Das Studium darf auch wieder länger dauern. Man wird den Bachelor nicht wieder abschaffen können, so wie man es mancherorts mit dem Abi nach der zwölften Klasse gemacht hat. Aber es setzt sich die Erkenntnis durch, dass sich die Qualität eines Hochschulabsolventen nicht nur in credit points messen lässt.

LN

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