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Reisefrust: „German Angst“ bestimmt das Bild

Kommentar Reisefrust: „German Angst“ bestimmt das Bild

Es war schon eine Überraschung, die die renommierte Stiftung für Zukunftsfragen gestern in Hamburg präsentierte: Die Deutschen büßen ihren Titel als Reiseweltmeister ein. Weil sie Angst haben. Mehr als die Menschen in anderen Staaten, die ihre Lust auf Urlaub nicht verloren haben.

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Von Curd Tönnemann

„German Angst“ bestimmt das Bild. Da ist nicht nur die Angst, an seinem Urlaubsort Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden. Es ist auch die Angst vor einer Rezession im eigenen Land. Und das, obwohl die Binnenkonjunktur doch sehr robust ist — allen Unkenrufen zum Trotz, inklusive der Dauer-Sorge um den Euro.

Es waren zuletzt wohl ein paar Tropfen zu viel, die das Fass für die Bundesbürger zum Überlaufen brachten: Ukrainekonflikt, VW-Skandal, Flüchtlingskrise, Terroranschläge. Da fühlt man sich sicherer in Bad Meingarten oder auf Balkonien. Für das Urlaubsland Schleswig-Holstein, das beim Zulegen der Übernachtungszahlen gerade so schön in Schwung gekommen war, könnte es 2016 ein böses Erwachen geben. Hoffen wir, dass es (bitte!) nicht so kommt. 

Ein Kommentar von Curd Tönnemann

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