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Richtige Korrektur

Fortgang der Exzellenzinitiative Richtige Korrektur

Vor elf Jahren ging ein Ruck durch die Hochschullandschaft: Mit der Exzellenzinitiative startete ein harter Wettbewerb um Fördergelder von Bund und Ländern.

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Von Udo Harms

Vor elf Jahren ging ein Ruck durch die Hochschullandschaft: Mit der Exzellenzinitiative startete ein harter Wettbewerb um Fördergelder von Bund und Ländern. 4,6 Milliarden Euro sind seither ausgeschüttet worden. Es ist daher kein Wunder, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die über die Verteilung des Geldes mit entscheidet, ein positives Fazit zieht.

Von der ursprünglichen Idee, Leuchttürme deutscher Spitzenforschung zu schaffen, ist allerdings nicht viel übrig geblieben. Der Regionalproporz hat dafür gesorgt, dass es bundesweit inzwischen elf Elite-Unis sowie diverse Graduiertenschulen und Forschungsverbünde gibt, damit das Geld möglichst gleichmäßig verteilt werden konnte.

Das ist jedoch kein Fehler im föderalen System, sondern eine richtige Korrektur: Der Forschung ist mehr gedient, wenn die Zusammenarbeit zwischen Unis und außeruniversitären Einrichtungen gefördert wird, als wenn in schnöder Regelmäßigkeit zwei oder drei Universitäten abgefeiert werden, die allein wegen ihrer Größe konkurrenzlos sind.

LN

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