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Robuster Einsatz

Mit Nato-Awacs gegen den IS? Robuster Einsatz

Noch vor kurzem hieß es bei Treffen der Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat, die Nato dürfe im Kampf gegen den IS keine große Rolle spielen.

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Von Ulrike Demmer

Noch vor kurzem hieß es bei Treffen der Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat, die Nato dürfe im Kampf gegen den IS keine große Rolle spielen. Nun wünschen sich die USA für den Anti-IS-Einsatz Unterstützung der Nato. Die Awacs- Flugzeuge sollen als fliegende Gefechtsstände die Luftangriffe der Koalition in Syrien und im Irak koordinieren.

Das klingt wie eine neue Qualität der Mission. Ist es aber nicht. Mehr als 60 Staaten beteiligen sich inzwischen an der Anti-IS-Koalition, darunter alle 28 Nato-Mitglieder. Die Abkürzung „Awacs“ ist eher innenpolitisch ein Reizwort. Mit der Forderung der USA erhöht sich der Druck auf die Deutschen, neben der eher symbolischen Unterstützung durch Tornados und Tankflugzeuge auch robust im Kampf gegen den IS vorzugehen.

Natürlich wäre dafür ein Mandat des Bundestages nötig. Die deutschen Soldaten wie im Fall Libyen aus dem Awacs-Einsatzverband der Nato abzuziehen, wäre eine sicherheitspolitische Bankrotterklärung.

LN

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