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Russlands Hilfe für Assad ist ein perverses Spiel

Kommentar Russlands Hilfe für Assad ist ein perverses Spiel

Lange nicht mehr hat man Baschar al-Assad so selbstgefällig gesehen: Ausgiebig spottete der syrische Diktator über die Bemühungen des Westens, eine Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland zu vermitteln. Möglich macht das Russland.

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Von Udo Harms

Russische Luftangriffe haben Assad vor wenigen Monaten vor der Niederlage bewahrt. Russische Kampfflugzeuge, Panzer, Artillerie und Soldaten sorgen seither dafür, dass Assads Söldner- Armee wieder auf dem Vormarsch ist. Verlierer sind dabei nicht in erster Linie die Milizen des „Islamischen Staats“, sondern die syrischen Rebellen, die verzweifeln, weil der Westen sie schmählich im Stich lässt.

Russlands Präsident Putin treibt ein perverses Spiel: Skrupellos lässt er Städte bombardieren und Zivilisten töten, um Assad an der Macht zu halten. Der Diktator ist sein Ticket für eine dominierende Rolle im Nahen Osten. Zudem zielt er durch die Erzeugung neuer Flüchtlingsströme auf eine Destabilisierung der EU. Putin betreibt knallharte Machtpolitik, bei der Friedensgespräche nur eine Alibifunktion haben.

Ein Kommentar von Udo Harms

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