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Schlichte Erkenntnis

Der Run aufs Betreuungsgeld Schlichte Erkenntnis

Von wegen schleppender Beginn: In Schleswig-Holstein hat ein Run aufs neue Betreuungsgeld eingesetzt.

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Von Wolfram Hammer

Von wegen schleppender Beginn: In Schleswig-Holstein hat ein Run aufs neue Betreuungsgeld eingesetzt. Auch die Meldung von der zögerlichen Nachfrage dürfte also dem politischen Streit geschuldet gewesen sein, der seit Monaten drum tobt. Dabei wäre es Zeit für eine nüchterne Bestandsaufnahme.

Das Geld wird dringender für den Krippen- und Kitaausbau benötigt, sagen SPD, Grüne, Piraten. Allerdings: Es gibt nach dem Riesen-Ausbauprogramm der letzten Jahre gar keinen Platzmangel mehr im Land.

Sonst hätte der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz seit dem 1. August eine Klagewelle der Eltern ausgelöst.

Nur das Betreuungsgeld sichert die Wahlfreiheit der Eltern, sagt die CDU. Allerdings: Vor und nach der Einführung entscheiden sich gleichermaßen 70 Prozent von ihnen dafür, ihre Kleinkinder zu Hause zu betreuen.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Familien direkte Unterstützung offenbar dringend brauchen. Das Betreuungsgeld hilft da vergleichsweise unbürokratisch. Die Politik sollte über andere Dinge streiten.

LN

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