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Schluss mit „weiter so“

KOMMENTAR Schluss mit „weiter so“

Man könnte den Berufsfischern und jenen, die mit Kuttern die Freizeitangler zu den Dorschgründen fahren, den Gefallen tun. Einfach weitermachen wie bisher und mal schauen, wie lange das noch geht.

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Von Andreas Heß

Man könnte den Berufsfischern und jenen, die mit Kuttern die Freizeitangler zu den Dorschgründen fahren, den Gefallen tun. Einfach weitermachen wie bisher und mal schauen, wie lange das noch geht.

Aber das wäre wider jede Vernunft. Allen Experten zufolge ist der Bestand an Dorschen in der westlichen Ostsee so weit geschrumpft, dass nur eine derart drastische Quotenkürzung, wie sie im Oktober 2016 beschlossen wurde, die Chance auf eine Erholung der Population eröffnet. Die homöopathischen Absenkungen der Fangmengen in den vergangenen 20 Jahren haben bewiesen, dass die „politische Quote“, die vor allem Rücksicht auf die Fischer und nicht auf die Fische nimmt, nicht funktioniert. Und: Untersuchungen zufolge holen Freizeitfischer genauso viel Dorsch aus der Ostsee wie Berufsfischer.

Deshalb die Quote nun auch für sie.

Das sind überaus schmerzliche Fakten für all jene, die – teils seit Generationen – mit dem Fischfang in der Ostsee ihr Geld verdient haben. Aber es sind eben Fakten. „Weiter so“ geht nicht mehr.

LN

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