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Schuss ins Knie

Beinahe-Katastrophe in Putlos Schuss ins Knie

Ein Soldat, der nicht richtig hinschaut, soll auf einem Truppenübungsplatz eine Katastrophe auslösen können? Das ist nur schwer vorstellbar.

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Von Holger Marohn

Ein Soldat, der nicht richtig hinschaut, soll auf einem Truppenübungsplatz eine Katastrophe auslösen können? Das ist nur schwer vorstellbar. Wenn dem doch so sein sollte, erscheint es dringend erforderlich, die Sicherheitsstandards auf deutschen Schießplätzen auf den Prüfstand zu stellen. Ob es auch zielführend ist, ausgerechnet den für die gesamte Übung verantwortlichen Offizier mit der Aufklärung und Ermittlung der Schuldigen zu beauftragen, ist mehr als fragwürdig. Das stinkt eher nach Vertuschung, nach falschem Korpsgeist — und in Bezug auf den Feldwebel nach einem Bauernopfer am schwächsten Glied der Befehlskette. Aber damit schießt sich die Bundeswehr ins eigene Bein.

Umso schlimmer, wenn derartiges Vorgehen sogar üblich sein sollte. Dann steckt der Fehler im System, und zwar richtig tief. Eine Freiwilligenarmee, wie sie die Bundeswehr seit einigen Jahren ist, braucht ein vertrauenswürdiges Auftreten — erst recht an der Heimatfront. Der gestrige Prozess lässt erahnen, dass es in diesem Bereich noch jede Menge Arbeit gibt.

LN

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