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Showdown im Hafen

Hafenbetriebsverein ist insolvent Showdown im Hafen

Der Hafen steht am Scheideweg. Im Groben gibt es zwei Möglichkeiten durch die Pleite des Hafenbetriebsvereins.

Der Hafen steht am Scheideweg. Im Groben gibt es zwei Möglichkeiten durch die Pleite des Hafenbetriebsvereins. Variante eins: Vom Hafenbetriebsverein wird gerettet, was zu retten ist – und der Rest wird der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) zugeschlagen. Die Leidtragenden werden die HBV-Arbeiter sein. Sie verlieren entweder ihren Job oder werden zu weniger guten Bedingungen bei der LHG eingestellt. Zudem wird Ver.di geschwächt – denn die Gewerkschaft hat im HBV ihre Hausmacht.

Variante zwei: Durch die Insolvenz bricht das labile Gleichgewicht im Hafen auseinander. Die Arbeiter kämpfen um ihre Jobs. Vielleicht mit Hilfe der LHG-Bediensteten, deren Friedenspflicht endet diesen Monat. Das wäre mehr als verständlich. Doch die LHG-Kunden werden dieses Verständnis nicht aufbringen. Drei Großkunden sind in Konkurrenzhäfen abgewandert. Kiel und Rostock haben nichts dagegen, weitere Waren aus Lübeck umzuschlagen. Dann kann es sein, dass man sich bei der Konkurrenz wieder über 50 bis 60 neue Jobs freut – die dann in Lübeck wegfallen. Bericht S. 1

LN

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