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Stimmen-Skandal der Nord-CDU: Geht‘s nur um Posten?

Kommentar Stimmen-Skandal der Nord-CDU: Geht‘s nur um Posten?

Die Nord-CDU hatte schon vor dieser Woche genug Probleme. Die Partei, die bis in die 80er Jahre die Politik in Schleswig-Holstein bestimmt hat, kommt bei vielen Frauen, jungen Menschen und in Großstädten schlecht an. Und sie setzt auf einen Spitzenkandidaten, Landeschef Ingbert Liebing, dessen Konturen noch nicht erkennbar sind.

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Von Lars Fetköter

Alle Versuche, die Partei programmatisch moderner aufzustellen und sie transparenter zu machen, werden durch den Stimmen-Skandal im Wahlkreis Dithmarschen/Schleswig torpediert. Selbst wenn nun jene Politiker abtreten, denen dreiste Beschaffung von Kurzzeitmitgliedern angelastet wird: Der Eindruck bleibt, dass es vor allem um Posten geht. Basisdemokratie bei der Kandidatenwahl macht keinen Sinn, wenn die Parteibasis durch Trickserei aufgebläht wird.

Liebing muss der Schleswig-Holstein-CDU jetzt einen klaren Kurs verpassen, für ihr Programm und für ihre Personalsuche. Wie sonst will er deutlich machen, dass er nicht nur den Posten des Ministerpräsidenten ergattern, sondern auch das Land regieren will?

Ein Kommentar von Lars Fetköter

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