Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Studt, der Zauderer

Innenminister unter Druck Studt, der Zauderer

Stefan Studt, das war für Ministerpräsident Torsten Albig im Herbst 2014 eine einfache und schnelle Lösung.

Stefan Studt, das war für Ministerpräsident Torsten Albig im Herbst 2014 eine einfache und schnelle Lösung. Mit Wara Wende war dem Regierungschef eben die Bildungsministerin abhanden gekommen, als – für Albig unvorbereitet – Innenminister Andreas Breitner das Handtuch warf. Albigs Kabinett schien zu zerbröseln. Da musste fürs Innenressort ein Retter her.

 

LN-Bild

Von Curd Tönnemann

Quelle:

Studt wurde Innenminister, als die Flüchtlingszahlen in die Höhe schnellten. Kein einfacher Job, Krisenmanagement war gefragt, ein Macher. Kein Büromensch.

Es gab Tage, da schien Studt schlicht überfordert mit dem Amt und den wachsenden Aufgaben. Doch es folgte eine Zeit, in der man Studt attestieren durfte, sich besser eingearbeitet zu haben.

Dann kam der Skandal an der Polizeischule. Lange beschönigte Studt die Lage, er zauderte, handelte erst unter dem Druck der Öffentlichkeit. Führungskräfte der Polizei hielten den Kopf für ihn hin.

Dass es in Reihen der Polizei rumort, verwundert nicht. Polizei will klare Ansagen, will Rückendeckung. Kein Wenn und Aber, keinen Zickzackkurs.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kommentar
Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

Machen Ihnen Terror-Anschläge, wie der jüngste in Barcelona, Reiseangst?

Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den Juli 2017.