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Symbolischer Sieg

EU-Verfahren zum Flughafen Symbolischer Sieg

Die Hansestadt Lübeck steht vor einem späten Triumph. Das Verfahren der EU wegen unerlaubter Beihilfen für Ryanair ist zu Unrecht eröffnet worden.

Die Hansestadt Lübeck steht vor einem späten Triumph. Das Verfahren der EU wegen unerlaubter Beihilfen für Ryanair ist zu Unrecht eröffnet worden. Das sagt der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Ein endgültiges Urteil fällt zwar erst in drei Monaten, für Lübeck sieht es in diesem Rechtsstreit jetzt aber gut aus. Eventuelle Strafzahlungen bleiben der Stadt vermutlich erspart.

 

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Von Helge von Schwartz

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Dem inzwischen privatisierten Flughafen nützt das nichts. Für ihn hat ein Happy End in Luxemburg nur symbolischen Wert. Denn Ryanair ist über alle Berge. In Blankensee startet und landet keine Linienmaschine mehr. Und die vielen Millionen Euro Defizit, die der Betrieb des Airports im Laufe der Jahre in der Stadtkasse verursacht hat, bringt die Einschätzung des Generalanwalts nicht zurück.

Der Umgang mit Ryanair mag rechtens gewesen sein – kaufmännisch vernünftig war er nicht.

Die Zeiten billiger Flugtickets von Lübeck nach London kommen nicht wieder, egal wie das endgültige Urteil ausfällt. Denn Ryanair & Co. starten längst woanders – in Hamburg. Bericht

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