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Theater als Opfer

Streit um Tourismusabgabe Theater als Opfer

Beim Lübecker Theater soll gespart werden. Mal wieder. Die Aufregung ist groß. Doch gemach: Bei diesem Streit geht es gar nicht um das Theater.

Beim Lübecker Theater soll gespart werden. Mal wieder. Die Aufregung ist groß. Doch gemach: Bei diesem Streit geht es gar nicht um das Theater.

 

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Von Helge von Schwartz

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Die Stadt wollte im September eine Tourismusabgabe einführen. Das ging schief: Der Entwurf, den die Verwaltung ausarbeitete, war kein Meisterwerk. Es sollten viele Betriebe zahlen, die mit Tourismus nichts am Hut haben. Nach Protesten kippte die Bürgerschaft die Abgabe.

Das brachte Bürgermeister Bernd Saxe in die Klemme. Die Hansestadt muss ihre Finanzen aufpolieren, weil sonst eine 17-Millionen- Euro-Rückzahlung ans Land fällig wird. Weil die Abgabe nicht kommt, will Saxe nun beim Theater sparen. Dies ist nicht einmal in seiner eigener Partei mehrheitsfähig. Das weiß auch Saxe. Sein Vorstoß ist ein Warnschuss an die Bürgerschafts-Fraktionen, dass sie sich nicht ständig vor unbequemen Entscheidungen drücken können.

Das Muskelspiel ist dem Theater gegenüber unfair. Daher müssen nun alle anpacken: Die Verwaltung erarbeitet einen gerechteren Entwurf für die Tourismusabgabe, und die Bürgerschaft winkt ihn durch. Und das bitte zügig. Lokales

LN

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