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Fotografierverbot am Strand Überflüssig

Reichspräsident Friedrich Ebert am Strand von Haffkrug: Die historische Aufnahme hätte es bei einem Fotografierverbot am Meer nie gegeben – und viele andere Schnappschüsse von der Ostsee genauso wenig.

Reichspräsident Friedrich Ebert am Strand von Haffkrug: Die historische Aufnahme hätte es bei einem Fotografierverbot am Meer nie gegeben – und viele andere Schnappschüsse von der Ostsee genauso wenig. Das wäre jammerschade.

 

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Von Curd Tönnemann

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Nun gibt es einen Unterschied zu heute: Das Fotoalbum hat ausgedient, der Diakasten verstaubt im Keller. Das Foto bleibt nicht mehr privat. Facebook oder Instagram, die Ebert für Science Fiction gehalten hätte, verstreuen Bilder in alle Welt. Auch persönliche. Damit geraten Aufnahmen von Menschen ins weltweite Netz, die ihr Einverständnis dazu nicht gegeben haben. Das ist mindestens bedenklich – und bei Grenzüberschreitungen juristisch verfolgbar. Gut so.

Braucht es deshalb aber ein generelles Fotografierverbot am Strand, wie es in Boltenhagen getestet wird? Nein, bestimmt nicht! Die Privatsphäre des Nächsten zu wahren, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Genauso wie die Regeln allgemeinen Anstands einzuhalten. Solche Verbotstafeln sind überflüssig. Ostseestrände sollten lieber auflisten, was alles erlaubt ist.

Bericht Seite 1

LN

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