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Pannen bei der Terrorfahndung Verbummelt

Die Terroristen von Paris und Brüssel haben die Freiheiten, die ihnen der Schengen-Raum bietet, weidlich genutzt.

Die Terroristen von Paris und Brüssel haben die Freiheiten, die ihnen der Schengen-Raum bietet, weidlich genutzt. Die ermittelten Daten unter anderem aus den Navigationsgeräten ihrer Fahrzeuge zeigen, dass die Täter sich zwischen Frankreich, Belgien und Deutschland munter hin- und herbewegten, als sie ihre blutigen Pläne schmiedeten.

 

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Von Lars Fetköter

So gut vernetzt sind die europäischen Sicherheitsbehörden offenbar nicht. Die Erfolgsmeldung der belgischen Polizei, einen flüchtigen Attentäter nun gefasst zu haben, verdeckt die eklatanten Pannen im Vorfeld der Anschläge. Ein belgischer Polizist hat vor einem Dreivierteljahr in Istanbul Informationen über einen der späteren Selbstmordattentäter verbummelt. Der Terrorist, der letzte Woche am Brüsseler Flughafen 14 Menschen in den Tod riss, hätte längst verhaftet sein können. Vor einem Jahr hat die Athener Polizei in von Islamisten angemieteten Wohnungen Pläne für einen Anschlag auf den Flughafen in Belgiens Hauptstadt entdeckt — folgenlos.

Die Sicherheitsdienste in Europa müssen ihre Informationswege drastisch beschleunigen. Sonst haben sie gegen die professionell vernetzten Terroristen kaum eine Chance.

Berichte Seiten 1 und 4

LN

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