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Verdächtig

Putin und der Fall Litwinenko Verdächtig

Auch für einen russischen Präsidenten gilt die Unschuldsvermutung. Deshalb muss man bis zum Beweis des Gegenteils davon ausgehen, dass Wladimir Putin nichts zu tun ...

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Von Udo Harms

Auch für einen russischen Präsidenten gilt die Unschuldsvermutung. Deshalb muss man bis zum Beweis des Gegenteils davon ausgehen, dass Wladimir Putin nichts zu tun hatte mit der Ermordung des Kreml-Gegners Alexander Litwinenko. Jedenfalls nicht im strafrechtlichen Sinne.

Ein britisches Untersuchungsgericht kommt lediglich zu dem Ergebnis, dass der Mord an Litwinenko im Herbst 2006 von Putin gebilligt wurde. Ein Schuldspruch ist das mitnichten. Dennoch: Das Fazit des unabhängigen britischen Richters sei „politisch motiviert“, wettert der Kreml.

Das Interesse der russischen Regierung, den Mordfall Litwinenko wirklich aufzuklären, ist gering. Eine Auslieferung der mutmaßlichen Täter Dmitri Kowtun und Andrej Lugowoi lehnt Russland ab. Der Verdacht liegt nahe, dass Putin kein Interesse daran hat, dass die beiden vor Gericht umfassend über Motive und Hintermänner aussagen. Das macht es nicht leichter, an der Unschuldsvermutung festzuhalten.

Bericht Seite 4

LN

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