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Fahrtests bei Senioren Verkehrte Welt

Immer mehr ältere Menschen sind in Unfälle verwickelt: Seit 1990 hat sich die Zahl der Unfallverursacher fast verdreifacht.

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Kein großer Nutzen

Von Beke Zill

Immer mehr ältere Menschen sind in Unfälle verwickelt: Seit 1990 hat sich die Zahl der Unfallverursacher fast verdreifacht. Höchste Zeit, dass sich die Ü75-Generation verpflichteten Fahrtests unterzieht. Und wer durchfällt, der muss den Lappen abgeben. Es geht nicht nur um die eigene Sicherheit, sondern auch um die der anderen Verkehrsteilnehmer.

Seh-, Hör- und Reaktionsfähigkeit nehmen im Alter deutlich ab. Oft überschätzen sich die alten Leute auch; das Abnehmen der Fahrtauglichkeit ist ein schleichender Prozess, den Senioren kaum bemerken.

Bei Prüfungen kann ein objektiver Beobachter über das Können der Senioren entscheiden.

Wer sich sicher fühlt und weiterhin Auto fährt, der hat ja schließlich auch nichts zu befürchten. Von Diskriminierung, wie der Landeseniorenrat schimpft, kann keine Rede sein. In anderen Ländern wie Italien und Portugal wird ein Gesundheitszeugnis verlangt, und das bereits im Alter von 50 Jahren. In Deutschland sind Medizinchecks tabu — verkehrte Welt.

Berichte Seiten 1 und 6

LN

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