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Dänen zahlen für Natur-Eingriff Verkraftbar

Dass der Bau des längsten Absenktunnels der Welt nicht spurlos an Natur und Umwelt vorbeigeht, muss wohl keinen Satz länger diskutiert werden. Das bestreiten auch die Befürworter des Milliardenprojekts am Fehmarnbelt nicht.

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Von Curd Tönnemann

Dass die Dänen allerdings bereit sein würden, Beeinträchtigungen mit barer Münze in erheblicher Größenordnung auszugleichen, überrascht dann doch. Hatten die Dänen doch vor Jahresfrist noch davon geredet, dass das Ausbaggern und Wiederzuschütten des Tunnelgrabens ein Eingriff mit zeitlich begrenzten Folgen sei. Pillepalle also. Nun fließen möglicherweise 20 Millionen Euro von Kopenhagen nach Kiel. Mange tak! Angesichts der Kosten für eine Umweltverträglichkeitsstudie in Höhe von 70 Millionen Euro dürften die Dänen das auch noch verkraften.

Der Deal offenbart nebenbei einen ganz anderen Aspekt: Der Kieler Umweltminister, als Grüner einst vehementer Tunnelgegner, lebt mit den Realitäten: Der Tunnel kommt. Jetzt geht es nur noch darum, ihn und seine Hinterlandanbindung so umweltverträglich wie möglich zu gestalten. Bericht Seite 1

LN

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