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Vertrauen ist weg

Nach Kailine-Aus Vertrauen ist weg

Dass die Lübecker Bürgerschaft die alten Hafenschuppen auf der Nördlichen Wallhalbinsel gerettet hat, hat viele Lübecker erfreut.

Dass die Lübecker Bürgerschaft die alten Hafenschuppen auf der Nördlichen Wallhalbinsel gerettet hat, hat viele Lübecker erfreut. Zurück blieb jedoch ein verärgerter Investor, der viel Zeit und Geld in seine Planung gesteckt hatte. Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) und Wirtschaftsexperten hatten schon vor der Abstimmung gewarnt, dass Geldgeber verunsichert werden könnten. Leider haben sie Recht behalten. Ein Investor verzichtet jetzt auf ein Wohnbauprojekt in Travemünde.

Die Bürgerschaft hatte im September 2011 erst grünes Licht für das Kailine-Projekt gegeben, um den Beschluss im August 2013 wieder einzusammeln. So ein Hin und Her versteht außerhalb der Stadtgrenzen niemand. Da gibt man sein Geld dann natürlich lieber woanders aus, statt in Lübeck mit leeren Händen dazustehen.

Die wichtigste Aufgabe für die Hansestadt ist jetzt, das Vertrauen zurückzugewinnen. Da hilft nur ein Mittel: klare Kante. Stadt und Bürgerschaft müssen ab sofort deutlich sagen, ob sie ein Projekt wollen oder nicht. Und dann muss es auch dabei bleiben. Bericht Lokales

LN

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