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Tourismus auf dem Prüfstand Viel Spielraum

Darf die Tourismuswerbung mit Steuergeld subventioniert werden wie Klärwerke und Trinkwasserbrunnen? Nur Aufgaben der Daseinsvorsorge stehen jenseits der EU-Marktregeln.

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Mit kühlem Herzen

Von Susanne Peyronnet

Insofern hat die Beschwerde der Firma GLC gegen den Tourismuszweckverband Holsteinische Schweiz vielleicht ganz gute Chancen. Aber dennoch ist der Tourismus kein Markt wie jeder andere.

Dieser Markt ist nicht heiß umkämpft. Denn Tourismusvermarktung ist alles andere als ein einträgliches Geschäft, das auf öffentliche Zuschüsse angewiesen ist. So lag das Defizit der Kurverwaltung Malente im Jahr 2014 bei über 660000 Euro. 220000 Euro beträgt das jährliche Garantie-Honorar für den lokalen Dienstleister GLC — aus Steuergeld. Das ist genau das, weshalb GLC- Chef Weigel nach Brüssel zieht. Ohne öffentliches Geld geht es wohl doch nicht. Wer es investiert (Kommunen oder Regionen) macht kaum Gewinn. Der geht an Wirte, Vermieter und Handel. Kein normales Geschäft also und damit viel Spielraum für die EU-Wettbewerbshüter.

Von Susanne Peyronnet

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