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Korrekturen am Ruhegebot Was keiner braucht

Im Land tobt die Flüchtlingsdebatte, es drohen wegen der HSH Milliarden-Schulden, der A-20-Bau stockt.

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Von Wolfram Hammer

Im Land tobt die Flüchtlingsdebatte, es drohen wegen der HSH Milliarden-Schulden, der A-20-Bau stockt. Piraten, FDP, SSW, SPD und die meisten Grünen im Kieler Landtag haben uns gestern aber mal gezeigt, was sie für wirklich wichtig halten: das Ruhegebot an den drei stillen Feiertagen.

Das muss weg, es sei ein „Tanzverbot“, bevormunde Jugendliche und Nicht-Gläubige, trompeteten die Piraten seit Monaten. Auch in anderen Fraktionen, die CDU ausgenommen, fanden sich Kirchen- und Traditions-Kritiker. Ausschusssitzungen, Anhörungen, gestern eine neue Debatte im Plenum. Und dieser Kompromiss: Am Totensonntag und Volkstrauertag wird die Ruhezeit um wenige Stunden gekürzt, am Karfreitag etwas verschoben.

Irgendetwas muss den Abgeordneten entgangen sein: dass es nämlich gar keinen nennenswerten Protest gegen die alten Ruheregeln gibt und viele Bürger sehr wohl die Ruhe dieser Tage schätzen. Vor allem aber diese Erkenntnis: Politiker, die Probleme lösen, die niemand hat, braucht keiner.

LN

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